Essays und ein monatlicher Brief über Technik, Verantwortung und das, was wir Fortschritt nennen.
Eine philosophische Gebrauchsanweisung für unsere Gesellschaft im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz.
Der Aufstieg der Künstlichen Intelligenz ist keine existenzielle Bedrohung - sondern eine Kränkung. Indem die KI uns die bis dato exklusive Domäne der Vernunft streitig macht, zwingt sie uns, die Grundlagen unserer Gesellschaft neu zu denken: Demokratie, Menschenrechte, Würde. Ein Gang durch Fortschrittsdebatten, Gedankenexperimente und die Gegenwart der Technik - der in ein hoffnungsvolles Plädoyer für einen neuen, radikalen Humanismus mündet.
„Die KI zwingt uns, Fragen zu stellen, die wir längst für beantwortet hielten - und genau darin liegt vielleicht ihr größter Dienst am Menschen.”Gernot Blümel
Nach Absolvierung seines Wehrdienstes studierte Gernot Blümel Philosophie in Wien und Dijon sowie anschließend Wirtschaft an der WU Wien. Sein beruflicher Werdegang führte ihn zunächst ins österreichische Parlament und ins Außenministerium sowie in die Position des Generalsekretärs der Österreichischen Volkspartei, wo er unter anderem ein neues Parteiprogramm verfasste. Später wurde er als Kanzleramtsminister der Regierung Sebastian Kurz I angelobt, verantwortlich für Kunst, Kultur und Medien. Zusätzlich wurde er Europaminister Österreichs und war während der Ratspräsidentschaft Vorsitzender des allgemeinen Rates der Europäischen Union. In der Regierung Kurz II war er Finanzminister, verhandelte die Ökosoziale Steuerreform und hatte die budgetäre Bewältigung der Corona-Krise als Hauptaufgabe. Nach seinem Ausscheiden aus der Politik leitet er seit einigen Jahren den Aufbau eines Forschungsparks für Künstliche Intelligenz in der digitalen Medizin.